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11.07.2019

Tridonic installiert Internet of Light (IoL)-Anwendung net4more

Verknüpft, intelligent und kabellos – Smart-Building-Pilot in Dornbirn

Standort: Dornbirn/Österreich
Produkte: net4more


Am Hauptsitz des Unternehmens in Dornbirn hat Tridonic rund 300 Geräte installiert, miteinander vernetzt und ein Smart-Building-System implementiert – Leuchten, Präsenzmelder und Sensoren vereinfachen die Gebäudenutzung für Mitarbeiter und liefern Daten für das Gebäudemanagement. net4more verbindet die einzelnen angeschlossenen Geräte nun kabellos mittels IPv6 Mesh-Netzwerk mit Thread. Die Lösung ist einfach anpassbar, flexibel skalierbar und lässt sich beliebig erweitern.

Im Rahmen der Pilot-Installation von net4more nutzt Tridonic die bestehende Lichtinfrastruktur des Firmengebäudes als Trägertechnologie für ein Smart-Building. Die Leuchten sowie die einzelnen Sensoren sind in ein gemeinsames System integriert und bilden so ein Netzwerk, das an das Internet angebunden ist und in das sich weitere Geräte unterschiedlicher Haustechnikgewerke nahtlos und ab sofort auch kabellos einfügen lassen. Die Installation in der Unternehmenszentrale wurde auf net4more 2.0, die auf Thread basierende kabellose Version des Systems, aktualisiert und auf ein weiteres Stockwerk im Gebäude ausgedehnt. Die Energieversorgung erfolgt über herkömmliche Netzstromkabel, powered-DALI-Stromversorgung oder Ethernet (Power over Ethernet / PoE).
 

Volle Flexibilität für Facility Management und Nutzer

net4more integriert alle Komponenten wie Leuchten, Kommunikationsmodule, Sensoren, den Link Server und die Netzwerkinfrastruktur (Switches, Border Router) in eine einheitliche Plattform. Die vernetzen Geräte erfassen Daten und übermitteln diese für Auswertungs- und Analysezwecke an ein cloud-basiertes Management-Portal, in dem die Daten visualisiert werden. Dank offener API-Schnittstellen können auch Daten anderer Haustechnikgewerke in das Portal integriert, weitere digitale Services angeboten oder gar ein komplettes Building-Management-System realisiert werden. So erleichtern Services wie ein jederzeit abrufbarer aktueller Statusbericht der Leuchten oder die Fernsteuerung der Beleuchtung dem hauseigenen Facility Management die Wartungsarbeiten erheblich. Systemupdates können über net4more mit nur wenigen Klicks auf die gesamte Installation übertragen werden. Die Pilotinstallation in Dornbirn ist außerdem mit Strommessern verbunden, wodurch das hauseigene Facility Management Rückschlüsse auf den Energieverbrauch bzw. erzielte Energieeinsparungen ziehen kann.

Die Mitarbeiter profitieren von einer einfach anpassbaren Lichtlösung, die mittels der net4more App gesteuert werden kann. So wurden beispielsweise in den Besprechungszimmern smarte Displays angebracht, an denen die Beleuchtung über die net4more App mittels Touchscreen rasch und intuitiv bedient werden kann. Zudem sorgt die App, wenn sie am Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät installiert ist, für mehr Flexibilität und Individualität am Arbeitsplatz. Überall und jederzeit begleitet die Mitarbeiter ab sofort optimales Licht. Mitarbeiter können das Licht an ihrem Schreibtisch individuell und nach den eigenen Bedürfnissen konfigurieren und ändern. Die Einstellungen werden auf der net4more-App gespeichert und sind an jedem Arbeitsplatz aufrufbar. Mitarbeiter können so ihre präferierten Lichteinstellungen ganz einfach zu einem anderen Arbeitsplatz „mitnehmen“. Das schafft Komfort und Flexibilität und ermöglicht ein agiles Desk-Sharing-Konzept.

Transparente Visualisierung von Raumdaten

Die mittels Sensoren erfassten Daten zur Präsenz werden in einer Heat-Mapping-Anwendung visualisiert, was eine Anonymisierung der gesammelten Daten gewährleistet. In Grafiken werden Parameter wie die Auslastung der Räume in Prozent oder der Energieverbrauch von Leuchten übersichtlich angezeigt, in das Management-Portal übertragen und gespeichert. Aus den Präsenzdaten erstellt Tridonic beispielsweise detaillierte Profile über die Nutzung der verschiedenen Räume. Auf dieser Basis lassen sich gezielt Maßnahmen zu alternativen Raumbelegungsplänen entwickeln und das Facility Management optimieren. Mitarbeitern helfen die Heatmaps in Echtzeit bei der Suche nach freien Besprechungszimmern: Ein Blick in das Management-Portal und der nächstgelegene verfügbare Raum ist schnell gefunden.